Warum wir NICHT taktisch wählen sollten!

Wahlkreuz DiB

Weil, nach allen Umfragen, die Wahlsieger bereits scheinbar feststehen:

  • Die CDU, nein besser Angela Merkel gewinnt die Wahl,
  • Die AFD wird in den Bundestag einziehen werden und möglicherweise die drittstärkste Kraft werden.

Was ändert eine Stimme für die SPD?

  • Die SPD rutscht nicht weiter ab.
  • Sie biedert sich für die nächste GroKo an

Was ändert eine Stimme für die Grünen?

  • Die Grünen schaffen die 5% Hürde
  • Sie biedern sich der CDU für eine Jamaika Koalition an

Was ändert eine Stimme für die Linken?

  • Die Linken könnten, was eher unwahrscheinlich ist, zur AFD aufschließen, nach allen Umfragen aber nie einholen

Was ändert eine Stimme für die FDP?

  • Die FDP wird drittstärkste Partei, aber wozu?
  • Deutschland fällt zurück in neoliberale Zeiten mit vielleicht grünem Deckmäntelchen

Also, warum und wie taktisch wählen?

Die AFD lässt sich nicht verhindern. Und egal, wen ich alternativ wähle, ich halte es nicht auf. Das ist aber genau DIE Gelegenheit aus ÜBERZEUGUNG zu wählen! Und das werde ich!

Am Sonntag wähle ich Demokratie in Bewegung!

Überzeugungswähler

Demokratie in Bewegung

Stell dir vor es ist Wahl, und du hast Bauchschmerzen dein Kreuz zu setzen. So ging es mir in den letzten Jahren.

Aber nun habe ich eine Alternative gefunden. Keine Alternative für Deutschland! Aber eine Alternative für seine Bürger.

Demokratie in Bewegung ist eine neue Partei, die bei dieser Wahl vielleicht noch nicht in den Bundestag einziehen wird. Aber, und das ist wesentlich, eine Stimme für Demokratie in Bewegung ist keine verschwendete Stimme! Es ist eine Stimme für die Vernunft und für die Überzeugung! Nur wenn wir wählen, woran wir glauben, können wir unsere Welt besser machen! Nichts mit „Weiter so wie bisher!“

Ich habe bislang strategisch gewählt. Wollte dieses verhindern, oder jenes nicht mittragen. Aber nun erkenne ich, dass ich meinen Überzeugungen folgen muss. Der Lobbyismus ist ein Kernproblem unserer Demokratie . Und dies zu bekämpfen ist ein zentrales Anliegen. Daneben bin ich für ein soziales und gerechtes Land, das weltoffen ist, dass Menschen gleich behandelt, egal wo sie herkommen und dass sein Handeln an Utopien und Träumen ausrichtet, ohne „spinnert“ zu sein, und nicht an den Interessen der Lobbyisten in Berlin oder Brüssel.

Wie heißt es bei Nena, „Zukunft wird aus Mut gemacht!“

Demokratie in Bewegung (DiB) – das ist meine Partei!

Demokratie in Bewegung

Es ist etwas Erstaunliches passiert! Ich habe MEINE Partei gefunden! Laut Wahl-O-Mat haben Demokratie in Bewegung und ich 96,3% Übereinstimmung!

Bislang, zumindest seit vielen Jahren, habe ich die Wahl des kleinsten Übels getroffen, wie so viele. Aber nachdem ich das Programm der neuen Partei, die keine sein möchte, gelesen habe, habe ich eine alte Liebe neu entdeckt! Die zu einer Partei! In meiner Jugend war ich aktiv bei der Grünen Liste in meinem Ort und habe auch einmal kandidiert (was rückgängig gemacht wurde, weil ich zum Stichtag noch 3 Tage zu jung war…) Dennoch, ich denke die Absicht zählt.

Seit 2004 engagiere ich mich in der Lokalpolitik und habe eine unabhängige Liste, die Liste-Bürger-Beteiligungs-Haushalt (LBBH) in Pforzheim mit gegründet und als Wahlkampfmanager über die Jahre begleitet. Wir haben uns für Bürgerbeteiligung und alternative Beteiligungsformen eingesetzt und darüber hinaus ethisch und real-politisch versucht mit Vernunft und Augenmaß Einfluss auf die Lokalpolitik zu nehmen. Und manchmal ist uns das auch gelungen. Mein Freund Hans-Joachim Bruch kandidierte 2009 für den Posten des Oberbürgermeisters und ist seit nunmehr 13 Jahren, seit 2004, im Gemeinderat. So viel zu meiner lokal-politischen Vergangenheit.

Demokratie in Bewegung habe ich auf drei Wegen, relativ zeitgleich entdeckt. Vor ein paar Tagen sah ich das Fragment eines Wahl-Spots, bei dem wir umschalteten, ehe die Partei genannt wurde. Ehe ich zurückschalten konnte, war der Spot zu Ende. Schade, denn es war der bei weitem beste Spot, den ich bislang gesehen hatte. Ich dachte noch, „Den siehst Du bestimmt wieder!“. Und so war es.

Gestern rief Google über ein kleines Fenster im Browser zum Wählen auf. Es verlinkte auf eine Seite, auf der alle, an meinem Standort verfügbaren Parteien, vorgestellt wurden. Dort entdeckte ich den Namen „Demokratie in Bewegung“. Der Name klang interessant.

Und zum Dritten las ich einen Artikel bei rbb24.de über kleine Parteien: „Sie haben keine Chance und nutzen sie“. Wie ich darauf kam, kann ich nicht mehr nachvollziehen.

Spätestens jetzt war meine Neugier geweckt! Da gab es etwas Neues, das Spannend klang und von dem ich bislang nichts gehört hatte! Die Prinzipien: Weltoffen, transparent und vielfältig sind genau mein Ding. Der Name „Demokratie in Bewegung“ sperrig, aber gut nachvollziehbar. Vielleicht ein Tick zu intellektuell.

Die Partei will vieles Anders, aber wenn möglich nicht falsch machen (siehe Piraten). Das Ziel basisdemokratisch, Trennung von Amt und Mandat, nachhaltig und ethisch zu sei erinnert mich stark an die Gründe, die mich damals zur Grünen Liste meiner Jugend geführt hatten. (Der ökologische Aspekt war mir damals noch sehr viel wichtiger, wird aber auch von DiB mit getragen.)

Der „Marktplatz der Ideen“ ist eine spannende Idee, die achtsam die innerparteilichen Zwistigkeiten der Piraten versucht zu vermeiden, indem eine Kommission jede Idee vorab auf die Vereinbarkeit mit den Grundprinzipien untersucht. Erst dann werden Ideen in der breiten Masse diskutiert.

Ich entdecke vieles wieder, was mir an „Pulse of Europe“ in diesem Sommer sehr gefallen hat. Auch der Vergleich mit „En Marche„, nicht direkt inhaltlich, sondern von der Breite der reformerischen Ideen, liegt auf der Hand.

Auch dass Ethik und Transparenz so essenzielle Elemente der Partei sind, begeistert mich. Ist doch fast alles deckungsgleich mit meiner eigenen Idee des Ökologismus. Aber dazu vielleicht später mehr.

Nun muss ich versuchen in den allerletzten Tagen vor der Wahl diejenigen zu erreichen, die wie ich denken. Vielleicht kann ich den Einen oder Anderen zum weiterdenken bewegen!

Willkommen in 2009!

FeuerwerkIch wünsche allen Lesern, aber auch allen anderen Menschen ein gutes Jahr 2009! Entgegen dem verbreiteten Pessimismus hoffe ich, dass wir ein friedvolles, segensreiches Jahr erleben werden. Mag sein, dass die hohe Finanz eine Krise erlebt und Manches schwieriger sein wird, als von denen gehofft. Aber wir, die „normalen“ Menschen, werden ein Jahr der Beruhigung und Besinnung erleben. Es wird eine Rückbesinnung auf Nachhaltigkeit geben. Die Erkenntnis, dass knapper werdende Güter immer höhere Preise verursachen, wird unser Verhalten verändern. Es wird die Weltwirtschaft verändern! Plötzlich macht es keinen Sinn mehr Waren um den halben Erdball zu transportieren, da der Anteil der Transport-Kosten explodiert. Plötzlich werden in Mitteleuropa Kleidungsproduktionen wieder gebraucht, deren Produktion längst nach China, Indien und Ostasien abgewandert waren.

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Hermann Scheer schenkt ein

Dr. Hermann Scheer beim Politischer Martini am 9.11.2008 in der Staufenhalle in Plüderhausen

Dr. Hermann Scheer beim Politischer Martini am 9.11.2008 in der Staufenhalle in Plüderhausen  Den Wahkreisgenossen, aber noch mehr den Landesfürsten von Hessen und Baden-Württemberg Koch und Öttinger schenkte Hermann Scheer beim politischen Martini in Plüderhausen, schwer ein. Die „politischen Geisterfahrer“ seien nicht die Mutigen, die eine neue Politik wagen wollen, sodern diejenigen, die die Tatsache verkennen, dass wir in einer globalen Kriese stecken, deren Ende nicht durch überraschte Dementis zu erreichen ist. Die geistigen Tiefflieger, die über Politiker anderer Parteien als „Geisterfahrer“ schwadronieren, entlarven sich selbst als gestrig und borniert. Vielmehr sei es an der Zeit junge, interessierte Bürger dazu zu motivieren, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

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