Das Streben nach Glück

Der Inhalt

Chrostopher Gardener (gespielt von Will Smith) schlägt sich im San Francisco der 80er Jahre mehr schlecht als Recht als Vertreter für Knochendichte-Messgeräte durch das Leben. Da seine Geräte nicht mit den Röntgen-Geräten konkurieren können verkauft er immer weniger. Eines Tages begegnet er einem erfolgreichen Börsenmakler und erkennt, dass auch er in diesem Bereich arbeiten könnte. Dafür wäre jedoch eine Ausbildung nötig, die er sich einfach nicht leisten kann. Als er eines Tages die Mieten nicht mehr bezahlen kann, gibt ihn seine Partnerin Linda auf (gespielt von Thandie Newton), verlässt ihn und droht damit, den gemeinsamen fünfjährigen Sohn Christopher jr. (gespielt von Will Smiths Sohn Jaden) mit nach New York zu nehmen. Christopher bleibt hart und erreicht, dass sein Sohn bei ihm bleibt.
Ohne Frau, ohne Wohnung, ohne ausreichendes Einkommen wagt er den Schritt und bewirbt sich um das benötigte Praktikum, um Börsenmakler zu werden. Als er entgegen aller Wahrscheinlichkeit ein Vorstellungsgespräch erhält, wird er wegen offener Strafzettel verhaftet…

Mein Kommentar

Ja, ich gestehe, ich bin einer derjenigen, die beim Namen Will Smith eine Komödie, oder zumindest etwas Humorvolles, erwarten. Und auf das habe ich bis zur Mitte des Filmes immer noch gewartet.
Es blieb ergreifend-nachdenklich. Ich musste erkennen, dass der von mir sehr geschätzte Will Smith tatsächlich ganz große dramatische Qualitäten aufweist.
Aber zur Hauptsache: Dieser Film ist der „unamerikanischste“ amerikanische Film, den ich jemals gesehen habe! Zwar endet er, wie Märchen enden müssen und der Zuschauer weiß dies von der ersten Minute an, das ändert nichts an der Spannung, die der Film bis zur letzten Sekunde in sich trägt. Man taucht ein in diesen Film und wird emotional hin und her gerissen, geschüttelt und gerührt. Die grandiose schauspielerische Leistung von Will Smith wird nur von der seines Sohnes Jaden überboten. So glaubwürdig wurde nie die bedingungslose Liebe eines Vaters zu seinem Sohn und umgekehrt der Glaube des Sohnes an den Vater, allen Widrigkeiten zum Trotz, selbst im Angesicht der Obdachlosigkeit, dargestellt.
Und zum Thema des Filmes nur so viel: Ich glaube jeder sollte diesen Film ansehen und lernen, lernen und nochmals lernen. Das Glück ist flüchtig und erst durch den Kontrast zum Unglück können wir erahnen, was es bedeutet. Der Versuch es festzuhalten ist zum Scheitern verurteilt. Und dennoch müssen wir danach streben, uns immer wieder bemühen und daran glauben. Dann, und nur dann können wir es geschenkt bekommen.

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