Eneuerbare Energie einmal anders – oder wie kommt das Kondom auf das Modul?

Bei meinem Job komme ich auf Schuldächer, um dort installierte Solaranlagen (photoelektrische, also Strom erzeugende Anlagen) zu inspizieren. Dabei findet man immer wieder alles Mögliche: Bälle, Feuerwerkskörper, Federbälle, und so weiter. Bei einem meiner letzten Inspektionen fand ich allerdings etwas, was ich nie erwartet hätte: Ein unbenutztes, aber bereits ausgepacktes Kondom! Auf einem unzugänglichen Schuldach, 15 Meter über der Erde!

Kondom auf PV-Modul
Kondom auf PV-Modul

“Wie konnte das dort hin kommen?”, fragte ich mich und alle, die seither getroffen habe. Die meisten meine, ein Vogel könnte das Kondom gestohlen und dort fallen gelassen haben, nachdem er feststellte, dass es nicht essbar ist.

Das ist für mich zu langweilig. Ich gehe vielmehr von einem der folgenden Szenarien aus:

  • Die Flugzeug-Hypothese
    Ein Pärchen war der Flug zu lang und es wollte in der Bordtoilette ein wenig Spaß haben. Während des Gerangels in der engen Toilette, verschwand das gerade entpackte Kondom in der Toilette, wurde herunter gespült und vom Wind auf das Dach mit der Solaranlage getragen…. oder aber
  • Die Fallschirm-Hypothese
    Bei einem Tandemsprung, der etwas wirklich außergewöhnliches werden sollte, ging das Kondom, nach dem Entpacken, leider verloren und landete, mutterseelenallein und ohne seine eigentliche Aufgabe zu erfüllt zu haben, auf der Solaranlage. Oder aber, die mir am logischsten erscheinende Variante:
  • Die Ballon-Hypothese
    Ein Ballon, ob Heißluft- oder Fesselballon, ist ein eher gemächliches und gemütliches Gefährt. Hier bietet sich ja ein Schäferstündchen zwischen Ballonfahrer und mitfahrender Begleiterin geradezu an!  Flott das  Kondom gezückt und enthüllt, da greift ein überraschender Windstoß danach und entreißt dem Reisenden das schützende Etwas. Dumm nur, wenn man kein Zweites mit sich führt!
Kondom auf PV-Modul

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